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Best Practice

Amazon Web Services bei Sage - Cloud-Lösung für Unternehmen

Unsere Reihe Best Practice stellt den Einsatz von Amazon Web Services beim Softwarehersteller Sage vor.
Unsere Reihe Best Practice stellt den Einsatz von Amazon Web Services beim Softwarehersteller Sage vor.
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Mithilfe eines neuen Infrastrukturportals auf Basis von Amazon Web Services konnte der Softwarehersteller Sage die Abwicklung aller internen und externen Trainingsmaßnahmen deutlich vereinfachen. Auch die Geschäftspartner des Unternehmens profitieren von der Cloud-basierten Lösung.

Sage ist mit über 25 Jahren Erfahrung, rund 13.600 Mitarbeitern weltweit, 250 000 Kunden und mehr als 1.000 Fachhändlern in Deutschland einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im Mittelstand. Die Lösungen des Unternehmens sind genau auf die lokalen Kundenbedürfnisse zugeschnitten.

Die Produktvielfalt bietet integrierte Services für viele verschiedene Geschäftsanwendungen und umfasst Bereiche wie Warenwirtschaft, Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft sowie Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Individuelle Services sowie umfangreiche Trainingsangebote für zertifizierte Business-Partner und Endkunden runden das Angebot ab.

Seit Kurzem setzt Sage auf eine Cloud-basierte Lösung für die Abwicklung aller internen und externen Trainingsmaßnahmen. Auf Basis von Amazon Web Services (AWS) bietet das Portal www.sagecloud.de umfangreiche Möglichkeiten, Schulungen für alle Anwendungsbereiche bequem, kosten-transparent und mit einem minimalen Zeitaufwand durchzuführen. Auf der Website werden alle Funktionen über eine intuitive Oberfläche bereitgestellt, für die Betreuung ist keinerlei hauseigene IT-Unterstützung nötig, die zeitintensive Vorkonfiguration von Systemen entfällt.

Enormer Zeitaufwand

Um Kunden nicht nur die besten Lösungen, sondern auch eine problemfreie Integration zu gewährleisten, sind Trainings bei Sage essenziell. Um diese Schulungen durchführen zu können,  benötigen die Trainer vorbereitete Rechnerkonfigurationen auf Windows-Basis. In der Vergangenheit hat das Unternehmen an dieser Stelle Virtualisierungsprodukte auf eigener Hardware eingesetzt, was schon beim gleichzeitigen Betrieb von zwei virtuellen Systemen auf einem Notebook zu erheblichen Performance-Problemen führte.

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Zudem war der Zeitaufwand zum Einrichten und Einspielen der benötigten virtuellen Images auf den jeweiligen Systemen vergleichsweise hoch. Für die Vorbereitung von 13 Trainings-Systemen mussten beispielsweise zwei Stunden zum Aufspielen der Images aufgewandt werden. Zudem war es notwendig, nach einem Training die Systeme wieder zurückzusetzen, was eine weitere Stunde in Anspruch nahm.

Vielfältige Vorteile

Um die Effizienz vor allem bei den Trainings zu erhöhen, entschied sich Sage für ein Cloud-basiertes Infrastrukturportal. Durch diese Lösung ist es den Trainern jetzt möglich, kurz vor Start des Trainings auszuwählen, welche der vorbereiteten Images aktuell benötigt werden. Ausgehend von diesen Images werden dann die benötigten Instanzen über ein Start-Kommando geladen, sodass sie in wenigen Minuten anmeldebereit sind.

Alle Aktionen wie das Erzeugen, Stoppen, Starten und Terminieren von Instanzen können mit dieser Lösung einfach als zeitgesteuerter Auftrag hinterlegt werden. So sind am Abend nach einem Training alle benutzten Instanzen automatisch terminiert und unnötige Kosten werden vermieden.

Mit der Einbindung der Amazon-S3-Technologie können Trainer losgelöst vom jeweils verwendeten System immer und überall auf die abgelegten Daten zugreifen. Einladungen zum Daten-Upload für Dritte lassen sich unkompliziert erstellen und auch die kontrollierte Datenbereitstellung für Trainingsteilnehmer ist per Mausklick möglich.

Aber auch andere Bereiche profitieren von dem Infrastrukturportal: Der Support kann schneller Fehlersituationen nachstellen und diese aufbereitete Instanz an den zuständigen Entwickler weiterleiten. So lassen sich Fehler ohne große zeitliche Verzögerung oder Ausfall beheben.

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Im Pre-Sales kommt das Portal zum Einsatz, um ein Produkt via Remote-Desktop-Verbindung direkt auf einem Kundenrechner präsentieren zu können. Des Weiteren kann die Lösung dem Interessenten als Trial-Version begrenzt zur Verfügung gestellt werden. Am Ende des Evaluierungszeitraums wird die Instanz einfach zeitgesteuert beendet.

Auch in der Qualitätssicherung kommt die Cloud-basierte Lösung zum Einsatz. Sage profitiert hier von der Flexibilität, auf Knopfdruck die einmal vorbereiteten Rechnersysteme ortsunabhängig und schnell in beliebiger Vielzahl bereitzustellen sowie Fehlerbehebungen schnell zentral und ohne Software-Verteilung bzw. -Installation einzuspielen und anschließend testen zu können.

Integration der Business-Partner

Durch den Umbau auf das Cloud-basierte Infrastrukturportal benötigt Sage keine hauseigene IT-Unterstützung mehr und spart im Jahr durchschnittlich 500 Arbeitsstunden, die zuvor für die Vor- und Nachbereitung von PC-Systemen angefallen sind. Ein weiterer Vorteil der Plattform ist die zusätzliche Flexibilität: So können heute zum Bei-spiel viele Projekte umgesetzt werden, die zuvor aus Kostengründen gestoppt wurden, da die große Vorbereitung für die Hardware- und Systemsoftware-Bereitstellung entfällt.

Das Portal ist von der Struktur und seinem Abrechnungsmechanismus her mandantenorientiert aufgebaut – so ist es kein Problem, ausgewählte, vorbereitete Images für Business-Partner zur Verfügung zu stellen. Auch diese haben die Vorzüge des Systems bereits erkannt und setzen das Portal auf vielfältige Weise im jeweiligen Systemhausalltag ein.

Das Portal wurde auf Basis des AWS PHP SDK für Amazon EC2 (Amazon Elastic Compute Cloud) und Amazon S3 (Amazon Simple Storage Service) erstellt und verwendet eine MySQL-Datenbank. Auf dieser Basis konnte mittels JavaScript und Ajax/HTML5 ein intuitives Web User Interface realisiert werden, das alle Funktionen auf einer Webseite bereitstellt und das Starten weiterer Fenster sowie auch Browser-Reloads weitgehend unnötig macht.

Die Entscheidung, Amazon Web Services als Anbieter zu nutzen, fiel Sage nicht besonders schwer, da AWS eine Technologie mit einem gut dokumentierten Software Development Kit (SDK) und umfangreichen Möglichkeiten zur Realisierung eines solchen Projektes ist. Auch der Support war von Anfang an schnell und kompetent, was die Entscheidung gestützt hat.

Fazit

„Wir sind von der unkomplizierten Umsetzung unserer Anforderungen begeistert. Unser Portal sagecloud.de ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres operativen Geschäfts“, erklärt Thorsten Lass, Leiter der Professional Services bei Sage. „Zudem ist es sehr einfach, mit den bereitgestellten Ressourcen und gut dokumentierten Programmierschnittstellen innovative Ideen umzusetzen. So stehen Kunden, Partnern und Mitarbeitern von Sage viele neue Möglichkeiten zu Verfügung.“

Sage Software
Sage Software ©

Das Unternehmen Sage Software

Die Sage Software GmbH (im Bild die Firmen zentrale in Frankfurt) ist ein Unternehmen der britischen Sage-Gruppe. Mit über 25 Jahren Erfahrung und 250.000 Kunden ist Sage einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im deutschen Mittelstand. Im Geschäftsjahr 2010/11 erwirtschaftete Sage in Deutschland einen Umsatz von rund 96,5 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande etwa 750 Mitarbeiter.

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